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Aquitanien – Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und tolle Ausflugsziele im Südwesten von Frankreich

BordeauxAquitanien lockt mit der wunderschönen Küstenlinie am Atlantik, den feinen Sandstrände und den berühmten Weinanbaugebieten alljährlich viele Besucher. Die Gourmet-Region steht ganz im Zeichen des Genusses und der Schönheit. Das gilt auch für die zahlreichen fantastischen Sehenswürdigkeiten, die diese Region zu bieten hat. Kulturell, historisch und landschaftlich ist Aquitanien kaum zu übertreffen. Malerische Märchenschlösser reihen sich in der Region um Bordeaux wie Perlen an eine Schnur. Es gibt herrliche, intakte Altsstädte und die faszinierenden Spuren unserer Vorfahren, zum Beispiel in der berühmten Höhle von Lascaux. Wer nicht ausschließlich am Strand liegen möchte, ist in Aquitanien genau richtig. Hier gibt es soviel Sehenswertes, dass die Auswahl schwer fällt. Im Folgenden finden Sie nur einige Vorschläge, die man selbst noch je nach Geschmack ergänzen und erweitern kann. Lernen Sie diese Region mit allen Sinnen kennen! Ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung oder ein Apartment ist ein idealer Ausgangspunkt für Ihre ganz persönliche Entdeckungsreise in Aquitanien.

 

Das Wasserschloss Château de la Brède

Das märchenhafte Wasserschloss Château de la Brède liegt in der Nähe von Bordeaux, in einer Landschaft voller Weinberge und duftenden Wiesen. Das gotische Schloss, dessen Ursprünge bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts zurückreichen, wird von einem breiten Wassergraben umgeben. Hier lebte und arbeitete der berühmte Philosoph Montesquieu, dessen Bibliothek und Schlafzimmer man noch immer im Originalzustand besichtigen kann. Um das Gebäude liegt ein schöner, gepflegter Garten im englischen Stil – Montesqiueu wurde hier von seinem England-Aufenthalt beeinflusst. Das Château de la Brède ist eines der vielen sehenswerten Märchenschlösser in der Region rund um Bordeaux. Es steht, außer im Winter, Besuchern offen.

Die Höhlenmalereien von Lascaux

„Wir haben nichts Neues gelernt“, soll Picasso nach einer Besichtigung der Höhle von Lascaux gesagt haben. Und tatsächlich sind die berühmten Höhlenzeichnungen von Lascaux tief beeindruckend und stehen einem Vergleich mit moderneren Meistern in nichts nach. Heute kann leider nur noch eine Höhle mit Nachbildungen besichtigt werden, da die Originalbilder durch die von Menschen hereingetragenen Bakterien gefährdet wurden. Doch die Kopien sind sehr gelungen und vermitteln ein lebendiges und spannendes Bild von der Lebenswelt unserer Vorfahren. Fast ausschließlich wurden Tiere abgebildet, die gekonnt mit den Gesteinserhebungen verschmelzen und so dreidimensional und sehr dynamisch wirken. Die Kunstfertigkeit und die differenzierte Farbgebung ist umso beeindruckender, da Experten die Bilder auf den Zeitraum zwischen 15.000 und 17.000 v. Chr. datieren. Wer in Aquitanien Urlaub macht und sich für die Ursprünge der Menschheitsgeschichte interessiert, sollte sich die Höhle von Lascaux auf jeden Fall ansehen.

Bordeaux

Die wunderschöne Altsstadt von Bordeaux ist zu Recht Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Insgesamt ist die Stadt in ihrem historischen Kern fast vollständig erhalten – nicht nur einzelne Gebäude wie Kirchen oder Paläste zeugen von der Vergangenheit, sondern ganze Straßenzüge. Es gibt hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wer nur einen Tag zu Besuch kommt, hat die Qual der Wahl. Sehr sehenswert ist zum Beispiel die romanische Kathedrale Saint-André. Von ihrem Turm hat man einen einzigartigen Blick über die ganze Stadt. Ein Wahrzeichen von Bordeaux ist das Grand Théâtre mit seiner prachtvollen Innenausstattung in Gold und Blau. Wer sich gerne Museen ansieht, sollte zum einen das berühmte und umfangreiche Musée d’Aquitaine besuchen, zum anderen lohnt sich auch das Centre Jean Moulin. Hier bekommt man einen Einblick in die Geschichte der Résistance in Frankreich. Abschließen sollte man die Sightseeingtour in Bordeaux natürlich mit einem guten Essen und einem Glas von dem Rotwein, der die Stadt berühmt gemacht hat.

Die Kathedrale von Périgueux

Die Kathedrale Saint Front in Périgueux ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, Wallfahrtsort und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Aquitanien. Schon von weitem sieht man den eindrucksvollen Bau, dessen halbrunde Kuppeln orientalisch anmuten. Erbaut wurde die ursprüngliche Kirche im 6. Jahrhundert zu Ehren des Missionars Fronto von Périgueux. Nach einem Überfall wurde eine neue Kirche gebaut, eventuell kombiniert mit den Überresten der alten. Wer durch die Altsstadt von Périgueux bummelt, kann die Kathedrale nicht übersehen und sollte ihr zumindest einen kurzen Besuch abstatten – ein architektonisch wirklich eindrucksvolles Gebäude.

Die Düne von Pyla

An der Atlantikküste von Aquitanien liegt die größte Wanderdüne Europas, die Dune du Pyla. Fast 110 Meter ist sie hoch, und allein die reine Sandfläche ist 87 Hektar groß. Die Entstehung der Düne gibt auch Aufschluss über verschiedene Klima- und Vegetationsphasen der Erde. Noch immer ist die Düne in Teilen äußerst aktiv, auch wenn man in den 90ern einen Teil mit Palisaden und Sträuchern stabilisiert hat. Die Düne zu erklettern ist zwar ein bisschen anstrengend, lohnt sich aber auf jeden Fall, denn man hat einen herrlichen Blick über den Atlantik. Pyla ist auch sehr beliebt bei Drachen- und Gleitschirmfliegern. Wer in der Nähe Urlaub macht, oder einen Badetag an der Küste einlegen möchte, sollte sich die Dune du Pyla auf jeden Fall ansehen, denn sie ist wirklich eines der faszinierendsten Naturschauspiele der Region.

Die Gärten von Marqueyssac

Das Schloss von Marqueyssac liegt in Vezac in Aquitanien und ist durchaus sehr sehenswert. Das eigentliche Highlight sind aber die umliegenden, kunstvollen Gärten, die einem fast sprachlos machen. Pinien, Steineichen und Rosmarin wachsen hier, was allein schon bemerkenswert ist, da der Boden nicht sehr fruchtbar ist. Der eigentliche Herrscher von Marqueyssac ist aber der Buchsbaum. Die zum Teil über 100jährigen Büsche werden noch immer von Hand geschnitten und haben die phantasievollsten Formen. Zusammen ergibt sich harmonisches, labyrinthisches Durcheinander von lebendigen grünen Statuen. Dazwischen schwingen sich kurvige Wege und führen immer wieder zu kleinen Steinhäuschen, Cabanes genannt, die zum Ausruhen einladen. Lassen Sie sich dieses einzigartige Beispiel der Gartenkunst nicht entgehen und nutzen Sie die etwa 6 Kilometer Spazierwege!