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Comer See - Den See im Blick, die Berge vor Augen – Herrliche Wanderungen am Comer See in Italien, Bellaggio, Monte Legnone, Höhenwanderweg Como

Die Natur rund um den Comer See ist von Widersprüchen geprägt. Das milde, mediterrane Klima prägt die Vegetation, und dennoch steht die Region unter dem Einfluss der Alpen. So begegnen sich Palmen und schneebedeckte Gipfel auf kleinsten Raum. In dieser reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft kann man wunderschöne Wanderungen und Spaziergänge unternehmen. Egal, ob anspruchsvolle Höhenwanderwege oder entspannte Spazierpfade, hier ist für jeden das richtige dabei. Anders als in anderen Alpenregionen kann man hier auch relativ lang wandern, fast bis November geht die Saison, und startet bereits im April. Auf den meisten Wegen genießt man immer wieder einen atemberaubenden Blick auf die oberitalienische Seenlandschaft. Vor allem der Comer See, der als einer der schönsten Seen Italiens gilt, ist auf Wanderungen allgegenwärtig. An einigen Stellen kann man jedoch auch bis zum Lago Maggiore sehen. Als Unterkunft empfiehlt sich ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung oder ein Apartment. In den gemütlichen Häusern können Sie Ihre Wandertouren ganz individuell und abwechslungsreich gestalten. Häufig stehen auch die Hausbesitzer, sofern sie in der Nähe wohnen, gerne mit Rat und Tat zu tollen Ausflügen zur Verfügung. Am Comer See kommen See- und Bergfreunde zusammen, denn hier können Sie eine einzigartige Verschmelzung von zwei ganz unterschiedlichen Landschaftsformen erleben. Im Folgenden sind einige Wandervorschläge aufgelistet, bei denen Sie die besondere Natur erleben können.

Der Höhenwanderweg zwischen Como und Bellaggio

Im Süden teilt sich der Comer See in einen östlichen und einen westlichen Arm. Genau an der Spitze der Landzunge, die den See spaltet, liegt das kleine, malerische Städtchen Bellaggio. Ihre Wanderung führt Sie über den Höhenkamm der Landzunge, auf etwa 1000 Metern Höhe. Immer wieder genießt man einen atemberaubenden Blick auf den See. Wenn das Wetter entsprechend ist, können Sie sogar bis zum Matterhorn blicken, manchmal blitzt sogar Mailand in der Ferne. Wer die komplette Wegstrecke laufen möchte, ist ca. 10-12 Stunden unterwegs. Übernachtungsmöglichkeiten und Rastplätze bieten die zahlreichen Rifugi, die Schutzhütten, die zum Teil auch köstliche Leckereien aus der Region anbieten. Es lohnt sich aber auch, nur ein Teilstück des Wegs zu gehen, und danach noch Bellaggio zu besichtigen, das seit langem ein Mekka für stilvollen Tourismus ist.

Wanderung auf den Monte Legnone

Über 2600 Meter Höhe erreicht der Monte Legnone, der den nördlichen Teil des Comer See überragt. Er ist die höchste Erhebung der Bergamasker Alpen und ist eines der Lieblingsziele der Region – vor allem deshalb, weil man vom Gipfel einen grandiosen Blick genießt. Man beginnt die Tour am besten an der Schutzhütte Roccoli Lorla und wandert von dort durch Nadelwald, der nur langsam ansteigt. Bald erreicht man ein kleines Tal, das sich gut für eine Rast anbietet. Hier gibt es auch eine kleine Bergalm, die Milchprodukte verkauft. Die Stärkung kann man gut gebrauchen, denn anschließend wird es steiler, wenn man das Vorgebirge Porta dei Merli erklimmt. Nächstes Ziel wiederum ein kleiner Unterstand. Sie genießen hier einen atemberaubenden Blick, unter anderem auch auf den Luganer See in der Ferne. Hat man den Gipfel nach einer weiteren, etwas anspruchsvolleren Klettertour erreicht, wird die Aussicht aber noch schöner. Man hat einen einmaligen Panoramablick auf die eindrucksvolle Bergwelt. Gipfelglück pur!

Wanderung ab dem Aussichtspunkt Brunate

Von Como aus erreicht man den Aussichtspunkt Brunate am besten und stilvollsten mit der Seilbahn. Allein die Fahrt hinauf ist schon ein Erlebnis, immer wieder genießt man einen herrlichen Ausblick. Oben angekommen, sollte man sich ebenfalls noch mal ein bisschen Zeit nehmen, um das Panorama zu bewundern, denn Brunate ist zu Recht berühmt und beliebt für den einmaligen Blick. Anschließend können Sie einen gut ausgeschilderten ehemaligen Eselpfad entlang spazieren. Der Weg führt vorbei an prachtvollen Villen, bis Sie schließlich in der malerischen Ortschaft San Maurizio ankommen. Dort empfiehlt es sich, eine Mittagspause einzulegen. Lassen Sie sich in den hervorragenden Restaurants von den hiesigen Köstlichkeiten verwöhnen und genießen Sie dabei einen einzigartigen Seeblick. Wandern Sie nach dieser Stärkung zu dem kleinen Leuchtturm Alessandro Volta, der Ihnen ein abschließendes Highlight bietet: Ein unglaublicher Blick auf den See und den Monte Rosa in der Ferne.