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Normandie – Traumhafte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele im Norden von Frankreich

Die Normandie ist kulturell und landschaftlich eines der schönsten Reiseziele in Frankreich. Hier findet sich viel Sehenswertes, das über die bewegte Geschichte der Region Zeugnis gibt. Nicht erst seit der erfolgreichen Invasion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg ist die Normandie aufgrund ihrer geographischen Lage ein hart umkämpfter Landstrich. Dies zeigt sich in den zahlreichen Burgruinen, die zum Teil während des 16. Jahrhunderts zu prachtvollen Schlössern ausgebaut wurden. Mit der Pont de Normandie findet sich hier jedoch auch ein Meisterwerk der modernen Architektur. Inmitten der rauen Schönheit der nordfranzösischen Landschaft liegen zahlreiche schöne Sehenswürdigkeiten, die einen aktiven und abwechslungsreichen Urlaub perfekt machen. Im Folgenden finden Sie nur einige Beispiele an lohnenswerten Ausflugsziele. Nehmen Sie ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung oder ein Apartment als Ausgangspunkt für eine spannende Entdeckungsreise in der Normandie.

 

Château Gaillard, die Burg von Richard von Löwenherz

In der malerischen Stadt Andely liegt eine der berühmtesten Burgruinen der Normandie, das Château Gaillard. Richard Löwenherz, König von England und Held der Kreuzzüge, erbaute das Schloss Ende des 12. Jahrhunderts. Er errichtete eine gigantische Verteidigungsbastion gegen die Franzosen, mit denen er damals um die Normandie kämpfte. Nach dem Tod von Richard von Löwenherz spielte sich auf dem Château Gaillard ein menschliches Drama ab. Richards Nachfolger Johann brach einen Friedensvertrag mit den Franzosen. So wurde die Burg belagert, und die Franzosen versuchten die Engländer auszuhungern. Alte, Kranke, Frauen und Kinder wurden bald von dem Kommandanten de Lascy verjagt. Einige von ihnen gelangten durch die Linien der Franzosen, viele aber verhungerten, gefangen zwischen zwei feindlichen Heeren. Nach sieben Monaten war ein großer Teil des englischen Heeres tot, die Franzosen griffen an und eroberten die Burg. Heute ist nur noch ein Teil der Festungsanlage erhalten, aber ein Besuch ist in jedem Fall faszinierend und spannend.

Die Pont de Normandie

Die Brücke der Normandie ist ein erstaunliches und einmaliges Meisterwerk der modernen Architektur aus den Jahren 1988-1994. Es handelt sich um eine sogenannte Schrägseilbrücke, die über die Seine verläuft und Le Havre mit Honfleur verbindet. Da die Brücke sehr hoch und geschwungen ist, ist sie insgesamt etwa zwei Kilometer lang Der Anblick vom Ufer ist einfach atemberaubend, die Brücke mit ihren in den Himmel aufragenden Stahlträgern und den zahlreichen Kabeln erweckt den Eindruck von Eleganz und Harmonie. Stand heute hat die Pont de Normandie die größte Spannweite in Europa. Tipp: Über die Brücke führt auch ein Weg für Fußgänger und Radfahrer.

Das Schloss von Carrouges

Schon von weitem ist der Eingangsbereich des Schloss von Carrouges sichtbar, wobei der Begriff „Eingangsbereich“ ein vielleicht etwas zu bescheidenes Bild vermittelt. Es handelt sich vielmehr um ein Eingangsschlösschen mit vier schmalen Türmchen, das zum Innenhof des Gebäudes führt. Um diesen Hof ist die restliche Schlossanlage gruppiert, die hauptsächlich aus rotem Backstein besteht. Im Inneren kann man prachtvolle Säle im Renaissance-Stil besichtigen. Das Schloss von Carrouges war ursprünglich eine während des Hundertjährigen Kriegs errichtete Festung und wurde erst im 16. Jahrhundert zum prunkvollen Herrensitz umgewandelt. Unbedingt einen Besuch wert!

Mont Saint Michel

Der Mont Saint Michel, zwischen der Normandie und der Bretagne gelegen, ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Es handelt sich um eine aus dem Meer aufragenden Felseninsel, die bei Ebbe zugänglich ist. Auf der Insel ist eine wunderschöne und berühmte Abtei errichtet, die inzwischen zur Pilgerreise des Jakobswegs gehört. Um die Abtei gruppieren sich in schmalen Gassen einige alte und malerische Häuser. Von der Küste aus wirkt der Mont Saint Michel magisch und geheimnisvoll, der Blick auf die Felseninsel ist einfach spektakulär. Gerade im wechselnden Lichtspiel der Sonne hat der Ort eine ganz besondere Wirkung. Nicht umsonst zieht es alljährlich zahlreiche Besucher zum wunderschönen Mont Saint Michel.

Das Haus von Claude Monet in Giverny

Wer durch die Gärten von Giverny schlendert, hat wahrscheinlich oft ein Dejà-Vu. Aber nein, Sie waren nicht in einem früheren Leben schon einmal hier, Sie kennen diesen Ort von den Gemälden des berühmten Impressionisten Claude Monet. Das malerische, verträumte Haus, das von einem herrlichen Garten umgeben ist, ist ein Muss für alle Kunstinteressierten. Hier kann man die Gemälde Monets mit dem Fotoapparat „nachstellen“. Die Brücke, der Seerosenteich, die Blumen – hier findet man die Kulisse zu Monets impressionistischen Meisterwerken. Über vierzig Jahre lebte der Maler in Giverny. Bis zu seinem Tod ließ er sich von der Schönheit des Ortes inspirieren und wurde auch hier begraben. Sein Haus in Giverny ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Normandie für alle Kunstbegeisterten!

Die Kathedrale von Bayeux

In Bayeux steht eines der schönsten sakralen Bauwerke der Normandie, die eindrucksvolle Kathedrale. Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie als historisches Denkmal unter Schutz gestellt. Sie ist hauptsächlich im Stil der Gotik gebaut – jedoch existierten vorher schon normannische und romanische Versionen der Kirche. Während des Hundertjährigen Kriegs wurde sie als Festung genutzt. Ihre äußere Architektur wird von den beiden 75 Meter hohen Türmen beherrscht. Im Inneren beeindruckt unter anderem die Kanzel sowie die faszinierenden ornamentalen Darstellungen.